Autor: admin

  • Plane, wenn du kannst

    Ein Aktivstall ist schon anders als ein normaler Pensionsstall. Nicht-Pferdemenschen erklären wir den Umzug von Herrn Pferd etwa so: „Wir haben das Pferd, das bislang in einem schicken Single-Apartment in einer Großstadt wohnte, in eine Hippie-Kommune verpflanzt.“

    Klar also, dass man das gut vorbereiten sollte. Disclaimer: Idealerweise hat man mehr Zeit als wir. Was hätten wir – rückwirkend betrachtet – also gerne vorbereitet?

    Wir hätten gerne gemeinsam mit unserem Schmied eine Alternative für den Beschlag erarbeitet.
    Herr Pferd hat empfindliche Hufe und dazu eine komische Hufform. Ein konventioneller Beschlag mit Eisen ist für Hufschmiede eine kleine Herausforderung. Zur Eingliederung in die Herde mussten die Eisen hinten ab, um gerade in der Anfangszeit das Verletzungsrisiko für andere Pferde zu reduzieren, sollte Herr Pferd doch mal austreten. Dem Gegenüber steht, dass Herr Pferd schon fühlig ist, wenn er barfuß beim Schmied steht und auf neue Pumps wartet. Und dann den ganzen Tag barfuß – und dann auch noch viel mehr unterwegs. Unser naheliegender Gedanke war Kunststoffbeschlag, aber unser Schmied winkte ab: Nicht wirklich anpassbar.
    Und sonst so?
    Essig.
    Also nichts, was man eben aus dem Ärmel schüttelt.
    Hufschuhe mussten her. Etwas, von dem wir absolut keine Ahnung hatten. Wir wussten nur: Knifflige Sache. Genial, wenn sie richtig passen….Wenn… Ansonsten viel Mist.
    Unser Schmied hatte dann die Idee mit einem sogenannten Cast. Ein Huf-Cast (oder Castverband) besteht aus Fiberglas- oder Kunststoffgewebe, das feuchtigkeitsresistent und reißfest ist. Er hält normalerweise 3-6 Wochen.
    Bei Herrn Pferd hielt er ganze drei Tage.
    Immerhin waren bis dahin die Hufschuhe da. Und so konnten wir wenigstens für die Zeit vom Reinholen bis Rausstellen am nächsten Morgen Hufschuhe auf die Füße machen.
    Theoretisch.
    Praktisch war Herr Pferd ja noch so aufgeregt vom Umzug, dass er sich die Hufschuhe vom Stall-Personal nicht anziehen ließ. „Meine Mama hat gesagt, ich soll mich nicht von Fremden anfassen lassen.“…
    Und so lief er sich zwangläufig die Füße kurz. Für unseren Schmied nach etwa insgesamt 6 Tagen eine Herausforderung, die Eisen wieder unter den kurzen Huf zu bekommen.
    Kurzum: Hufschuhe ausmessen und in Ruhe überlegt eine Auswahl treffen, das hätten wir gerne geplant. An- und Ausziehen üben hätten wir auch gerne geübt.

    Üben ist das nächste Stichwort. Herr Pferd hatte gelernt, bei Widerstand an der Brust stehen zu bleiben. Im Aktivstall muss er, um in bestimmte Bereiche zu kommen oder diese zu verlassen, mit der Brust ein Gatter aufdrücken. Die Durchgänge sind zudem auch recht schmal, damit immer nur ein Pferd durchpasst.
    Wie sehr kann das ein Pferd irritieren?
    Ja!
    DAS hätten wir also auch gerne irgendwie geübt.

    In der Futterstation muss er den Kopf runter nehmen, damit der Transponder in der Mähne ausgelesen werden kann. Das steuert Futter- und Zugangsberechtigung – und dauert einige Sekunden. Und das ganze in einer Vorrichtung, die etwas von einem Anhänger hat. Zunächst nicht eine absolut stressfreie Umgebung… Gerne hätten wir also „Kopf runter“ geübt und idealerweise mit einem Kommando verknüpft.

    Für uns weniger relevant: Es wird ungequetschter Hafer gefüttert. Pferde müssen also mehr kauen. Eine Bekannte hatte das mit ihrem Pferd vor Umzug in den Aktivstall geübt bzw. das Pferd daran gewöhnt.

    Was wäre für uns – zusammengefasst – an Vorbereitung also interessant gewesen?
    Prio 1: Eine gute und funktionierende Lösung für alternativen Hufschutz.
    Prio 2: Kopf runter auf Kommando.
    Prio 3: Durch enge Gatter gehen.

    Herr Pferd muss(te) noch viele andere Dinge lernen, aber das meiste geht nur „on the Job“. Hier lassen wir ihn das Tempo bestimmen.

    P.S.: Schön, dass du mitliest!
    Auf diesem Blog erzähle ich einfach von unseren Erlebnissen, Fortschritten und Momenten beim Umzug meines Reitbeteiligungspferdes von der Box in den Aktivstall. Bitte beachte dabei: Das hier ist kein Expertenratgeber, kein Lehrbuch und keine professionelle Beratung. Ich teile lediglich unsere ganz individuellen Erfahrungen und gebe keine Haltungstipps oder verbindlichen Ratschläge. Jedes Pferd und jede Situation ist einzigartig! Du bist herzlich eingeladen, dich von unserer Reise inspirieren zu lassen, Gedanken für dich mitzunehmen oder einfach mitzufühlen. Wenn du Fragen zu unserem Weg hast oder dich austauschen möchtest, schreib mir jederzeit – ich freue mich über deine Rückfragen, Kommentare oder Berichte, wie es bei dir/euch so läuft! 👇💬

  • Blaustein-See

    Zum Wasser geht’s da lang.
    Ja, aber hast du Schnitzel gesagt?

    Heute waren mein Buddy und ich am Blaustein-See in Eschweiler bei Aachen.

    Der See ist weitläufig, bis zu 46m tief. 1/3 des Sees ist Naturschutzgebiet, daher ist die Eingrenzung des Tauchreviers zwingend zu beachten.

    Es gibt eine kleine Tauchbasis namens „tauchaixperte„. Geparkt wird auf P1 am Wassersport- und Freizeitzentrum. Parken kostet pauschal 2€, ist aber in der Tageskarte zum Tauchen inklusive. Diese kostet 9€ und wird an der Tauchbasis erworben. Sich anzumelden ist nicht erforderlich, aber hilfreich.

    Am Parkplatz gibt es Rödelbänke. Vorbei am Restaurant „Seehütte 53“ gibt es Toiletten (Nutzungsgebühr 50 Cent) und eine Umkleide – allerdings eigentlich für Schwimmer, vermute ich. Taucher*innen sollten sich entsprechend rücksichtvoll verhalten.

    Es gibt Leinen zur Orientierung. Der See ist unter Wasser aufwändig dekoriert: ein Industriekessel, Lkw-Führerhäuser, Fahrräder, ein Kanu, ein Segelboot – um nur einige Beispiele zu nennen.

    Der Grund des Sees ist weich, ton- und sedimenthaltig. Unbedachte Flossenschläge wirbeln viel Dreck auf – also ist der Frog-Kick euer Freund. Bis 7m war die Sicht sehr trüb (ca. 0,5-1m). Also bleibt dicht beim Buddy! Am 7m wird es besser – die Sprungschicht lässt grüßen. Dafür wird es auch schlagartig kalt. Unterhalb der Sprungschicht bleibt es dann auch dunkel, da die trübe Schicht darüber nicht viel Licht durchlässt – daher unbedingt eine Lampe am Start haben!

    Unsere Maximaltiefe waren 17m (dekoriert ist der See bis 36m), aber es waren schon nur noch 7 Grad. Meinem Buddy war selbst im Trocki kalt. Für mich war im Halbtrocken-Neopren (mit Kopfhaube und Handschuhe) definitiv Ende. Wir haben einige Barsche sowie Süßwasserquallen gesehen. Hechte und Aale soll es aber auch im See geben.
    Wir waren für die kleine Runde mit Einstieg-LKW 1-Fahrrad-Kessel-LKW 3-LKW 2-Ausstieg ca. 35 Minuten unterwegs.

    Beim Ausstieg kam dann die Frage der Fragen „War ganz schön kalt. Willst du noch mal rein? Für einen Tauchgang war das sonst was viel Fahrerei.“ „Wir können auch am Seerestaurant ein Schnitzel essen.“ „Deal.“

    Die Schnitzel kosteten zwischen 19 und 21€ und waren echt groß, dazu gab es reichlich Pommes und einen kleinen Salat. Kann man mal machen, nach einem Tauchgang im kalten Wasser.

    Und sonst so?

    Von der Tauchbasis hätten wir uns abgesehen vom Tagesticket etwas mehr Support beim Tauchplatzbriefing gewünscht. Wir wurden nicht mal gefragt, ob wir den See kennen, schon mal dort waren oder so…. Es kam kein Hinweis auf das Erfordernis einer Notfall-Boje pro Buddy-Team oder dass die erste Stufe Kaltwasser-tauglich sein muss. Den Hinweis auf die Seekarte gab es erst auf Nachfrage. Die habe ich mir abfotografiert fürs Briefing mit meinem Buddy. Die Karte ist sehr detailliert und das war super hilfreich für unsere Navigationsplanung!
    Disclaimer: Ich würde die Hinweise nicht alle so erwarten bzw. das sie proaktiv angesprochen werden, wenn man rund ums Tauchen im Blaustein-See mehr Infos im Netz finden würde. Es gibt zumindest eine Tauch-Ordnung – die sollte man auch mal gelesen haben. Ich habe mich tatsächlich irgendwann etwas verzweifelt an den KI-Chatbot gewandt, der zwar nicht in allem Recht hatte, aber dennoch wertvolle Tipps .

  • Das Pferd bestimmt das Tempo

    Die häufigste Frage rund um den Wechsel in einen Aktivstall ist und bleibt „Wie lange dauert die Integration?“ Die eindeutige Antwort: „Es kommt darauf an.“

    Es gibt Pferde, die kennen das Prinzip Aktivstall. Da geht’s vermutlich schneller, sofern die Herden-Chemie passt.

    Und dann gibt es uns: Ein unsicheres Pferd, das aus Boxenhaltung mit stundenweisem Weidegang mit einem Weidepartner-Pferd kommt.

    Erm….

    Ist nicht so, als hätten wir nicht schon vor einigen Jahren das bisherige Haltungsform-Konzept hinterfragt. Die kleinen Feldversuche, die wir unternahmen, deuteten jedoch eher darauf hin, dass Herr Pferd sich irgendwann auf der Wiese langweilt und dann auch genug von pferdischer Gesellschaft hat. Außerdem war er selbst an der Tränke und am Grasbüschel nicht der Durchsetzungsstärkste…

    Wieso steht er dann jetzt im Aktivstall?

    Berechtigte Frage.

    Zwischenzeitlich ist allerhand passiert. Beispielsweise ist Herr Pferd seit diesen Feldversuchen einmal umgezogen und stand statt mit lieben Wallachen mit einer Stute auf der Weide. Die Weide war auch größer. Das fand er dann auf einmal alles ganz toll. Und irgendwann kam dann Mitte 2025 eine Arthroskopie, weswegen er ganz lange nichts anderes hatte als Weide. Wenn Weidegang bspw. wegen richtig fiesem Wetter im Spätherbst und Winter dann mal mehrere Tage nicht möglich war, wurde neuerdings mit Kolik quittiert.

    Dann war da noch die Sache mit dem Auge. Das war bereits Februar 2024, als wir wegen eines nicht abklingenden Schubs IMMK entscheiden mussten, das rechte Auge zu entfernen. Wir nahmen an, dass das Herrn Pferd stark verunsichern würde und er aus Sicherheitsgründen nicht mehr reitbar wäre, weil er vor allem wegspringt. Er überraschte uns: Das Gegenteil war der Fall. Tatsächlich war er entspannter als vorher. Wir können nur vermuten… Wir vermuten, das das Auge schmerzte und Migräne-ähnliche Beschwerden verursachte; dass er nur schemenhaft sah, obwohl wir das hatten abklären lassen und das Ergebnis „normale Sehfähigkeit“ war. Soweit man das eben von außen anhand von Spiegel, Lampe und Ultraschall einschätzen kann. Die untersuchende Tierärztin war wirklich gründlich gewesen!
    Nachdem das Auge also entfernt worden war, meinte die Chirurgin „Wenn die Fäden in 10 Tagen dann gezogen sind, können Sie sich wieder draufsetzen.“ Wir hatten da wenig Glauben…aber nach 14 Tagen ging es. Ganz einfach. Er war wirklich lieb, aber ohne das zweite Auge musste er es neu lernen, das Reitergewicht auszubalancieren. Das dauerte ca. 6 Wochen. Vor allem Leichttraben war ihm unangenehm. Aber es ging stetig besser. Auch Ausritte, Reiterrallye und sogar kleine Sprünge gingen.

    Und so wurde das Thema Haltungsform doch immer mal wieder vor- und zurückgedacht. Am Ende war aber immer die Erkenntnis: Wir wissen es nicht. Keine Ahnung, was er dazu sagen würde. Wir müssen es probieren und herausfinden, ob er uns wieder einmal überrascht und das am Ende doch gut findet….oder ob er doch eine Box braucht (wenigstens zum Schlafen).

    Nun gut, er stand dann also mit Madame P. in der Integrationsbox: Von da kann er die Herde kennenlernen – die hat nebendran nämlich die Liegehalle – und die Herde kann die neuen kennenlernen. Weidegang gab es zunächst auch für einige Tage nur mit Madame P. auf einer Weide direkt neben der Herde.

    Im nächsten Schritt gingen die beiden dann mit auf die große Wiese. Auch noch alles fein soweit.

    Und dann kam die Vertreibung aus dem Paradies. Der Charme der Integrationsbox war definitv weicher Boden zum Liegen, eigene Heukiste mit reichlich Rauhfutter und eine Sicherheitsbarriere zur Herde.

    Ab sofort also tagsüber Herde, Herde, Herde. Nachts wurde und wird noch getrennt geschlafen.

    Pferde, die später dazu kamen, sind dagegen schon vollintegriert: Aufstehen mit der Herde, Rausgehen mit der Herde, Weide mit der Herde, Reingehen mit der Herde, Schlafen bei der Herde. Das hat von Einzug bis fertig integriert zwei Wochen gedauert.

    Und dann gibt es Herrn Pferd und Madame P.: Rausgehen mit der Herde, Weide mit der Herde, Reingehen mit der Herde, dann noch was mit denen abhängen – alles ok. Aber so nach 9 bis 10 Stunden möchten die beiden dann doch in ihr Separée-für-die-Nacht mit Heukiste und Abtrennung zu den anderen.

    Wir sind aktuell in Woche 12 und noch nicht fertig integriert. Wird auch noch was dauern. Aber zum Glück bekommen die beiden alle Zeit der Welt.

  • Panikknopf aktiviert. Oder: Nicht ohne mein Emotional Support Pony!

    Eigentlich ist ein Panikkopf dafür da, um Hilfe zu bekommen, wenn es brenzlig wird.
    Bei Herrn Pferd aktiviert er die Panik.

    Nachdem Herr Pferd also merkte, dass wir nicht vorhaben, ihn dorthin zurückzubringen wo er tags zuvor herkam, war von der anfänglichen Gelassenheit nicht mehr viel übrig. Und so wurde Madame P. auf einen Posten befördert, von dem sie nicht mal wusste, dass er vakant war und wo auch niemand fragte, ob sie ihn haben will: Sie wurde Herr Pferds Emotional Support Pony (ESP).
    Der Posten beinhaltete, dass Herr Pferd ihr wortwörtlich nicht mehr von der Seite wich. Mehr als 1m Abstand zwischen ihm und seinem ESP steigerte das Stress-Level deutlich. Sprechstunde? Beendet. Panikmodus aktiviert.
    Herr Pferd, sonst ja durchaus rücksichtsvoll und Halfter-führig vergaß sich dann völlig und war sozusagen „nicht ansprechbar“. Wie gut, dass die Litze in der Integrationsbox schnell als überflüssig befunden und entfernt wurde.

    Die Lösung: Wo Herr Pferd ist, war Madame P. Und wo Madame P. ist, war Herr Pferd.

    Zu unserem Glück war die Besitzerin von Madame P. damit völlig fein. Wir konnten (und können immer noch) Madame P. immer mitnehmen, auch zum Schmied-Termin etc. Sie selbst hatte zum Glück für den Einstand kein Bedürfnis, ihr Pferd jeden Tag zwei Stunden zu bewegen oder ähnliches, was bedeutet hätte, dass Herr Pferd irgendwo alleine zurückbleibt.
    Er wäre vermutlich schneller bei ihr gewesen als einem lieb gewesen wäre. Teuer wäre es mit Sicherheit geworden.

    Für Madame P. verlief die Integration damit auch deutlich langsamer, so im Schneckentempo. Aber sie genießt die Extra-Behandlung mit Separée für die Nacht und gemachtem Teller (Heubox).

    P.S.: Schön, dass du mitliest!
    Auf diesem Blog erzähle ich einfach von unseren Erlebnissen, Fortschritten und Momenten beim Umzug meines Reitbeteiligungspferdes von der Box in den Aktivstall. Bitte beachte dabei: Das hier ist kein Expertenratgeber, kein Lehrbuch und keine professionelle Beratung. Ich teile lediglich unsere ganz individuellen Erfahrungen und gebe keine Haltungstipps oder verbindlichen Ratschläge. Jedes Pferd und jede Situation ist einzigartig! Du bist herzlich eingeladen, dich von unserer Reise inspirieren zu lassen, Gedanken für dich mitzunehmen oder einfach mitzufühlen. Wenn du Fragen zu unserem Weg hast oder dich austauschen möchtest, schreib mir jederzeit – ich freue mich über deine Rückfragen, Kommentare oder Berichte, wie es bei dir/euch so läuft! 👇💬

  • Umzüge kommen plötzlicher als man denkt

    Man könnte meinen, über einen Umzug entscheidet man alleine.
    Wer Pferde hat oder mit Pferden zu tun hat, lernt schnell, wie wenig man da eigentlich mitzureden hat.

    Über Pfingsten war es heiß, sehr heiß. Für ein Pferd mit Equinem Asthma eher weniger optimal.
    Als freitags vor dem Wochenende zufällig unsere Tierärztin am Stall war, nutzen wir die Gelegenheit, Herrn Pferd schnell durchchecken zu lassen und uns für das Hochtemperatur-Wochenende zu wappnen.

    Zu spät. „Der steht schon bis oben voll mit Rotze“, so unsere Tierärztin direkt heraus.
    Um Scheiße kann man nun mal keine Blümchen reden.

    Also gab es Venti+ und Kortison zum Inhalieren. Und diese Medi-Kombi tat, was sie sollte. Sonntag und Montag hustete Herr Pferd alles raus, was keine Miete zahlt.

    Sidenote: Das Equine Asthma hat er auch nicht erst seit gestern, sondern seit Anfang 2020. Und trotzdem verstehen manche Leute nicht, dass diese Krankheit in Schüben kommt und man es nur managen und nicht heilen kann… #chronisch

    Wir entschieden uns daher eher spontan, aber dennoch überlegt zu einem Stallwechsel.

    Nur zwei Wochen später stand Herr Pferd auf dem Hänger und war vermutlich überrascht, dass wir eine Strecke fuhren, die er noch nicht kannte.

    Er stieg am neuen Zuhause recht gelassen aus. Er wusste da ja noch nicht, dass er „One way“ gebucht hatte. Überhaupt konnte er sich nicht erinnern, überhaupt etwas gebucht zu haben…
    Dafür erwartete ihn in der sogenannten Integrationsbox eine nette Pony-Stute. Nennen wir sie Madame P. Für den Anfang waren die beiden noch durch eine Litze getrennt. Darüber streckten sie die Nasen aneinander und waren sofort BPF – Best Pony Friends.

    P.S.: Schön, dass du mitliest!
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  • Hello world, again!

    Hallo Welt. Unter dieser Domain gab es vor vielen Jahren schon mal einen Blog. Der #ausGründen offline genommen wurde.
    Nun ja, jetzt bin ich zurück und berichte ein bisschen….vermutlich vom Tauchen und vom Leben meines ReitbeteiligungsPferds im Aktivstall.

    Viele Grüße!