Samstag, 3. Juli 2010Adios Argentina!
Aus der Rhein-Zeitung mit leichter Anpassung nach einem grandiosen 4:0-Sieg:
Ach ja... Treffen sich ein Franzose, ein Engländer und ein Italiener am Flughafen. Sagt der Engländer: "Lasst uns auf den Argentinier warten..." Dienstag, 13. April 2010The Blind Side
Es war Samstagabend un in der Glotze kam "Ein Chef zum Verlieben". Ich hasse Hugh Grant, aber was soll's... Besser als Musikantenstadl oder so was. Im Laufe des Films fragte ich mich allerdings: Kann Sandra Bullock noch was anderes, als die vertrottelte und/oder neurotische Assistentin mimen?
Diese Frage wurde gestern beantwortet, nachdem ich The Blind Side gesehen hatte. Sandra Bullock kann anders! Ich fand sie so gut, dass ich zwischendruch echt vergessen hatte, dass sie drei Tage zuvor noch total eindimensional gewirkt hatte. (Vielleicht waren's die blonden Haare? Ich weiß nicht...) Also schön. Worum geht es denn nun? Leigh Ann Touhy und ihre Familie sind stinkreich, die Kinder gehen auf eine Privatschule. Eines Tages kommt der siebzehnjährige Michael Oher, genannt Big Mike, in die Klasse von Leigh Ann's Tochter. Michael ist sehr zurück gezogen, aber höflich und ruhig. Seine Schulleistung sind und bleiben aber, gelinde gesagt, miserabel. An Thanks Giving fahren die Touhys von einer Schulveranstaltung nach Hause, es ist dunkel und kalt. Sie begegnen Michael, der alleine an der dunklen Straße entlang läuft und friert. Da Leigh Ann's Sohn Sean Michael kennt, hält sie an und fragt ihn, wo er hin wolle. "In die Sporthalle.", antwortet Michael. "Die ist zu.", erwidert Leigh Ann. "Aber sie ist warm.", erklärt Michael. "Hast du einen Platz, wo du heute Abend bleiben kannst? Und wag es nicht, mich anzulügen!", beharrt Leigh Ann. Michael schüttelt den Kopf. Kurzer Hand lädt Leigh Ann ihn ein, die Nacht bei ihrer Familie zu übernachten. "The Blind Side" vollständig lesen Donnerstag, 1. April 2010Kultur pur
Ich telefoniere. Es geht um die Wochenendplanung.
Er: "Sag mal, wie ist denn das? morgen Karfreitag, dann Karsamstag, dann Ostersonntag und dann Rosenmontag?" Ich: "Nein, das ist Ostermontag." Er: "Ach ja, Rosenmontag ist ja das mit Karneval... Und Ostern ist jetzt Jesu Geburt, gell?" Ich: "Nein, da ist er gestorben." Er: "Ah, stimmt! Das mit der Geburt war ja Weihnachten!... So, und Rosenmontag kommt jetzt noch?" Ich: "Nein, das war schon." Er: "Echt?! Wann??" Ich führe das jetzt nicht weiter aus. Was soll's? Sollen hier Moscheen und Minarette gebaut werden, juckt ja eh keinen mehr. Siehe auch (vom 26. Januar): Ich: Wie heißt der Freitag nach Weiberdonnerstag? B: Karfreitag...? Ich, entsetzt: Da haben sie Jesus ans Kreuz genagelt! Und ich bin Atheist... Donnerstag, 18. März 2010The Hurt Locker - Tödliches Kommando
The Hurt Locker hat 6 Oscars abgeräumt und meinen Favoriten Avatar verdammt als aussehen lassen (3 Oscars). Finde ich eigenartig. Nicht, weil Avatar so phänomenal-kosmisch-gut war (tolle Grafik, kurzweiliger Film, aber keine tiefgründige Handlung), sondern weil ich The Hurt Locker einfach nicht so gut fand (7,0 von mir).
Andere, die ihn gesehen haben, geben dem Film im Schnitt eine 8,0. Für die Idee und die starken Bilder sicherlich gerechtfertig, aber ansonsten finde ich den Film ab Minute 45 nicht mehr unterhaltend, eher langweilig. Und so bleibt es auch für die nächste Stunde. Ach ja, und ich als Frau und nicht-Wehrdienstpflichtige musste mir ein paar Szenen erst mal von Ex-Bundis erklären lassen. Nicht vom Verständnis her, sondern bezüglich der Plausibilität. Worum geht’s? Öhm, so irgendwie… gute Frage. Zum einen um die Einheit um Bombenspezialist William James, Sergant Sanborn und Specialist Owen. Zum anderen – um im Grunde – darum, wie unterschiedlich die Soldaten mit dem Einsatzrisiko umgehen. Handlung (Achtung: Spoiler!!): Es beginnt mit „Noch 38 Tage bis zur Rotation“ (= Austausch der Soldaten im Camp) Sanborn, Owen und Thompson wollen eine Bombe kontrolliert sprengen. Eigentlich soll das der Roboter übernehmen, nur geht das Anhängerchen kaputt. Also macht Thompson sich im Splitterschutzanzug auf. Als er sich gerade auf den Rückweg macht, benutzt ein Anwohner sein Handy, was (unwissend?) die Bombe zündet. (Leute mit empfindlichen Magen sollten nun weggucken. Thompson ist zwar noch an einem Stück, aber es kommt ne Menge roter Suppe gegen das Visier des Schutzhelms gespratzt.) Sanborn scheint damit irgendwie klar zu kommen, wogegen Owen erste Anzeichen für PTSS zeigt. Er wird auch mehrmals von einem Arzt (Dr. Cambridge) besucht, der mit ihm darüber sprechen will, aber Owen lehnt ab. Thompson wird durch William James ersetzt. Der ist irgendwas zwischen „Arroganter Sau“ und „Armes Schwein“. Wenn William sich aufmacht um Bomben zu entschärfen, greift er auf unorthodoxe Methoden zurück. Beim ersten Einsatz wirft er beispielsweise eine Rauchgranate hinter sich, wodurch die anderen Soldaten ihm keine Rückendeckung geben können. (Zum Bild: Natürlich macht es Sinn, die Bombe am Kabel aus dem Schutt zu ziehen – zumal ein Draht schon fast durch geschubbert ist...) Die ersten 20 Minuten sind wirklich spannend, dann wird‘s öde, weil man weiß "Ja, gut, James benimmt sich mal wieder wie ein Arsch, aber er entschärft die Bombe..." "The Hurt Locker - Tödliches Kommando" vollständig lesen Montag, 15. März 2010Up in the Air
Ryan Bingham (George Clooney) lebt ständig aus dem Koffer. "322 Tage war ich unterwegs. Das bedeutet aber auch - ganze 43 Tage war ich zu Hause."
Was für die meisten Menschen ein Alptraum wäre, ist für Ryan das Glück auf Erden. Tag für Tag fliegt er quer durch die USA um Menschen mitzuteilen, dass sie gefeuert sind. Dabei lernt er die Geschäftsfrau Alex (Vera Farmiga) kennen, "die so ist wie Sie - nur mit Vagina." Eines Tages schlägt die neue, junge Kollegin und frischgebackene Uni-Absolventin Natalie (Anny Kendrick) vor, es wäre kostengünstiger die Leute via Videochat zu feuern. Ryans Boss (Jason Bateman) ist begeistert, Ryan so gar nicht. Darum nimmt er Natalie mit auf eine Reise in seine Welt. Auf dieser Reise lernen beide, dass das Leben nicht immer so verläuft wie man es gerne hätte. Up in the Air ist eine wunderschön-traurige Komödie über das moderne Leben und die moderne Gesellschaft. Übrigens: Alle Menschen, die in dem Film gefeurt werden, sind keine Schauspieler. Im Gegenteil. Es sind gewöhnliche Leute, die kurz zuvor gefeuert wurden. Die Filmemacher stellten eine Kamera auf und sagten den Leuten, sie würden eine Doku drehen und sie sollten alles in die Kamera sagen, was sie während des Entlassungsgespräch gesagt haben oder was sie gerne gesagt hätten. Sonntag, 14. März 2010Männer, die auf Ziegen starren
Eines Tages sah ich im Kino das hier. Männer, die auf Ziegen starren - das sah nach einer Menge Spaß aus - mit Starbesetzung!
George Clooney als Lyn Cassedy, Ewan McGregor als Bob Wilton, Oscar-Preisträger Jeff Bridges als Bill Django, Kevin Spacey als Larry Hooper, Stephen Lang als Brigardegeneral Dean Hopgood Worum geht's? Bob wird von seiner Frau verlassen und flüchtet in den Irak. Sozusagen. Er will dort ein paar tolle Storys aufschnappen und als gefeierter Journalist in die USA zurück kehren, um das Herz seiner Ex zurück zuerobern. Im Hotel trifft er einen Mann namens Lyn Cassedy. Cassedy. Irgendwo schon mal gehört den Namen, denkt Bob sich. Schon fällt es ihm wieder ein: Bob hatte vor nicht allzulanger Zeit einen anderen Mann in Bezug auf dessen "Fernwahrnehmungsfähigkeiten" interviewt - und der sagte, niemand sei darin so gut wie Lyn. Also heftet Bob sich an Lyns Fersen und wird ein Abenteuer verwickelt, dass irgendwo zwischen "aufregend" und "zu verrückt um wahr zu sein" pendelt. Natürlich geht Bob auch auf eine Reise zu sich selbst. George Clooney spielt sehr überzeugend den eigenartigen und vielleicht auch etwas paranoiden Psychosoldaten Lyn Cassedy. Meiner Meinung nach ist er in diesem Film noch besser als in "Up in the Air". Nur leider sieht man die besten Szenen des Film schon im Trailer. Wenn man sich nicht ständig daran erinnert, dass Clooney Kriegsgegner ist und die Army parodieren will, fragt man sich schnell "Was soll das hier? Warum gucke ich diesen Film?" Kurz: ich habe schon unterhaltsamere Filme gesehen und Three Kings fand ich auch um einges besser. Dem Film würde ich etwa 6,5 Punkte geben. (hei, damit liege ich mal voll im Trend...) Recht amüsant finde ich, dass Ewan McGregor als Bob die Frage stellt "Was ist ein Jedi-Krieger?" Immerhin ist er als Obiwan Kenobi berühmt geworden. Samstag, 13. März 2010Ratten sind legal
So, das Amtsgericht Berlin hat es bestätigt: Ratten sind legale Mitbwohner. Ich sag' ja nicht, dass sie gern gesehen sind, aber sie sind legal und man muss mit ihrem Erscheinen rechnen. Und Heulen bringt auch nichts.
Bei Wikipedia gib es übrigens einen sehr interessanten Artikel über Ratten. Besonders den Absatz "Ratten in der Kultur" mochte ich. Da steht unter anderem Der asiatische und indische Raum hingegen misst der Ratte überwiegend positive Eigenschaften zu. So dient sie dem hinduistischen Gott Ganesha als Reittier und wird als Symbol für Intelligenz angesehen. [...] Eine Ratte steht unter andererem für Ehrlichkeit und Kreativität. Montag, 8. März 2010Sherlock Holmes
Mit fast schon mathematischem Kalkühl überlegt der Mann sich, wie er seinen Gegner ausschaltet. Und so passiert es auch. Nur kurze Zeit später steht Sherlock Holmes in der Gruft und kann den Mord an der jungen Frau in letzter Sekunde verhindern. Der Täter, Lord Blackwood, wird verhaftet und drei Monate später gehängt. Sein letzter Wunsch ist, Sehrlock Holmes zu sehen - und ihm kündigt er an, dass er von den Toten auferstehen wird...
Und tatsächlich hat Sherlock einige Zeit später mit seltsamen Zufällen und dem hartnäckigem Gerücht, Blackwood sei aus seinem Grab entstiegen, zu kämpfen. Sherlock Holmes besticht mit seinen Wortwitzen, dem detailliert gestalteten Szenenbild und engagierten Darstellern. Jedoch hätte man die Handlung auch etwas straffen können. Die Musik, von Hans Zimmer, untermalt die Szenen stets passend, wobei immer auf das gleiche Theme zurück gegriffen wird. Als ich das Kino verließ, hatte ich sogar einen Orhwurm. Von mir gibt's etwa 7 Punkte für den kurzweiligen Streifen mit Robert "Iron Man" Downey Jr. als Sherlock Holmes, Jude Law als Dr. Watson und Mark Strong als Bösewicht Lord Blackwood. Donnerstag, 18. Februar 2010Ratte bekommt einen Reisepass
Damit ich mich künftig auch außerhalb des Schengenraumes bewegen darf, habe ich heute einen Reisepass beantragt. Außerdem brauche ich das Ding um mich bei einer Stiftung für ein Stupendium bewerben zu können. Nach schätzungsweise 12 Versuchen hatte ich endlich ein brauchbares Bild; also, nachdem ich noch 10 Minuten mit Photoshop drin rumgematscht habe. Dann kam der erste Knackpunkt: Bild ausdrucken. Ich dachte, ich geh mal schnell bei den Mediengestaltern vorbei und hol mir einen Bogen Fotopapier. Ganz so einfach war es nicht. Außerdem sah man auf deren Monitor, dass das Bild rotstichig war (bei mir auf dem Bildschirm war es beige...) Nach weiteren 5 Minuten und einigen Klicks hatten wir auch das korrigiert. Aber der Drucker wollte nicht... Irgendwann doch. Stolz wie Oskar bin ich damit dann aufs Amt gefahren. Und da endet die Geschichte fürs erste. "Bild ist nicht biometrisch. Das muss so aussehen." Pffft! Wer auch immer diesen Biometrie-Mist erfunden hat, ich hasse ihn!
Also Mama angerufen, damit sie mich holen kommt. Passte ihr natürlich gar nicht, aber hei, so war's auch nicht geplant. Daheim dann also noch mal mit iPhoto Plus im Bild rumgefummelt und irgendwann hatte ich dann was, was so aussah, als würde es passen. Im Internet habe ich auch ein paar hilfreiche Infos gefunden. Dann wieder ins Auto und im zweiten Anlauf gab's keine Probleme. Zwei Fingerabdrücke musste ich auch widerwillig abgeben (die bekomme ich aus dem System ja nie wieder raus!). Nur eines hätte mir fast die Sprache verschlagen: Der Spaß kostet 59 Euro!!! Damit ist mein Urlaubsgeld von Opi auch direkt wieder futsch gewesen - plus meinem letzten Geld für diese Woche! Noch mal in Worten: NEUNUNDFÜNFZIG! Wenn man unter 24 ist, gibt's auch was Ermäßigung; dann gilt der Pass ja nur 6 Jahre. Na bravo! Mittwoch, 30. Dezember 2009Skihalle Neuss
Es war perfekt durchgeplant: wer, wie, was, wann, wo erfuhr ich 5 Minuten vorher (überspitzt gesagt), aber wir sind ja flexibel. Ein Tag Skihalle Neuss sollte 38€ plus Essen kosten. War machbar.
Phil und Hannah holten mich um kurz vor neun ab und schon gings los. Navi sei Dank haben wir's gut gefunden. Aber dann: Parkplatz übervoll und wegen der Ferien gab's keine Rabatte. Also kostete der Spaß fast 50€. Ich war begeistert von der Flexibilität solcher Unternehmen. Keine Studentenrabatte und keine Familiankarten. Wie assi! Egal, wo wir schon mal da waren... Unten bei der Ausleihe kam ich dann so richtig in Fahrt. Man konnte nicht einfach zum Tresen gehen und sagen "Softboots, Schuhgröße sowieso, Brett: die Höhe, Anfänger und bitte die Bindungen für 'regular' einstellen." Nein, man musste sich vermessen lassen: Größe, Gewicht (etwa so von bis), Schuhsohlenlänge und so weiter. Ich habe mich mindestens 5 Minuten darüber aufgeregt (sehr zum Unverständnis der anderen). Aber hei, wenn ich mein Gewicht wissen will, kauf ich mir 'ne Waage fürs Badezimmer! Also schön, Brett gegrapscht, Socken angezogen, Schuhe an und versucht, die Kontaktlinsen ins Auge zu fummeln. Die erste fiel runter, die zweite zerbrach im Auge. Na großartig... In weiser Voraussicht hatte ich aber zwei Sets eingepackt. Also, gemäß dem Motto "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Klo!" losgerauscht und versucht, die Damentoiletten zu finden. Ein Spiegel könnte helfen, die zweite Linsenhälfte aus dem Auge zu puhlen. Klappte nicht ganz, dafür saßen die anderen dann. Beim zweiten Versuch erwischte ich dann auch das zerbröselte Stück (und hoffe, es waren wirklich nur zwei Teile...). Dann konnte es losgehen: ab auf die Piste. Nach dem obligatorischen Anstehen am Lift ging es dann mit dem 4er Sessellift auf den Black Highländer (schwarze Piste, alternativ auch Black Highlander). Meine Erfahrung in echten Skigebiten (lol!) beruhigte mich dann aber: was die hier als schwarz ausschrieben war in etwa so steil wie mein roter Übungshügel beim Snowboardkurs... Also, runter da! "Skihalle Neuss" vollständig lesen Montag, 28. Dezember 2009Die Feuerzangenbowle
Warum stelle ich eine Filmrezension unter Events ein? Ganz einfach: Das Dorfkino Kirchdaun präsentierte Die Feuerzangenbowle von 1944.
Leute, die in meinem geliebten, langweiligen Kuhkaff nicht wohnen, können auch nicht verstehen, worums dabei geht. Aber ich versuche es mal zu erklären. Die im Ort ansässige Werbeproduktionsfirma Steroludo (bestehend aus meinem Onkel Stefan und zwei seiner Freunde, nämlich Rolf und Udo) mietete dazu das Jugendhaus. Geguckt wurde klassisch auf 16mm-Film, in schwarz weiß. Eintritt musste man auch bezahlen, 4€, aber immerhin gab es ja auch Kosten wie Gema, Ausschankgenehmigung und so. Kurz: die Jungs haben irre viel Arbeit und verdienen nix. Und wir Zuschauer kommen ja weniger, um Heinz Rühmann zu gucken. Eigentlich geht es um die Werbung. Ja, wir Kirchdauner wollen die Werbung sehen. In alteingebrachter Tradition parodieren Steroludo bekannte Werbesports, Dorfbewohner oder typische Dorfgegebenheiten. "Die Feuerzangenbowle" vollständig lesen Montag, 21. Dezember 2009Avatar - Aufbruch nach Pandora
Was soll ich sagen? Dieser Film strotzt vor Superlativen: vom Regisseur von Titanic, hat 300 Millionen Dollar gekostet und dauert 2 Stunden und 40 Minuten. Das Spiel gibt's auch schon passend dazu (wurde gleichzeitig mitentwickelt) und keine Ahnung wieviel Rechner müssen an diesem Film (Motion Capture) herum gerechnet haben. Die Grafik ist einfach unfassbar! In einer der Hauptrollen Sigourney Weaver, in einer anderen Joel Moore (nun verstehe ich auch, dieses ganze Avatar-Ding in Bones 5.09). Der Medienhype war unfassbar, die Erwartungen hoch. Und hey, sie wurden sogar übertroffen!
Da ich den Film schon gesehen habe (und total begeistert bin!!) kann der nachfolgende Beitrag also Spoiler enthalten. Jake Sully war Marine (ein Krieger vom Stamm der Ledernacken, wie er später sagt). So lange, bis er aus einem Einsatz als querschnittsgelähmter Krüppel zurück kommt. "Die können so was wieder richten, aber die Versehrtenrente reicht dafür nicht.", erklärt er dem Zuschauer noch. Zu allem Überfluss wird auch noch sein Zwillingsbruder bei einem Straßenraub getötet. Man bietet Jake nun dessen Stelle an. Er soll einen Avatar, quasi eine Na'vi-Drohne, steuern. So ein Avatar ist auf seinen Navigator abgestimmt und sauteuer - wie gut also, dass Jake die gleiche DNA hat. Jake erklärt nicht so genau warum, aber er stimmt zu und schon ist er im Shuttle nach Pandora. Pandora ist ein entfernter Planet, völlig mit einem Regenwald bedeckt. Auf ihm gibt es schier endlose Vorkommen eines Erzes, auf das die Menschen es abgesehen haben. Gegen das Problem, der für Menschen toxischen Atmosphäre, helfen Atemmasken. Die Na'vi wollte man mit Straßen, Medikamenten und Bildung kaufen - aber die blauen Wilden wollen das nicht. Die Na'vi sind zwar humanoid, aber um einiges größer als Menschen (ich schätze, sie sind 2,50 Meter groß) und leben sehr naturverbunden. Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver) lässt Jake, den sie für einen schießwütigen Idioten hält, ihre Abneigung deutlich spüren. Aber das bessert sich schon bei Jakes erstem Avatar-Rundgang. (Naja, eigentlich tut Jake so gar nicht, was die Wissenschaftler von ihm wollen. Dafür kann er endlich wieder laufen.) Auch der Colonel ist begeistert: ein Marine hinter der feindlichen Linie. Er bietet Jake einen Deal an und Jake willigt ein. Jakes erster Ausflug wird fast zum Desaster. Fasziniert von den Pflanzen und Tieren entfernt er sich von der Gruppe. Das geht so lange gut, bis er von einem Raubtier durchs Unterholz gescheucht wird und sich mit einem Kamikaze-Sprung den Wasserfall hinab retten kann. Aber inzwischen wurden die Wissenschaftler ausgeflogen und Trudy (Michelle Rodriguez), die Helikopter-Pilotin, bekommt den Befehl, die Suche nach Jake abzubrechen. Er muss die Nacht also im Dschungel verbringen. Umgeben von unzähligen, diversen Raubtieren ist das gar nicht mal so einfach. Desweiteren hat Neytiri, eine Na'vi, Jake ins Visier genommen und will ihn gerade mit Pfeil und Bogen niederstrecken, als eine Art Luftqualle sie daran hindert. (Göttliches Zeichen und so...) "Avatar - Aufbruch nach Pandora" vollständig lesen Freitag, 18. Dezember 2009Küss den Frosch
In den alten Zeiten, lebte ein König, der hatte eine schöne Tochter. Oft ging sie zum Brunnen und wenn sie Langeweile hatte, nahm sie eine goldene Kugel, warf sie in die Höhe und fing sie wieder.
Nun trug es sich einmal zu, dass die goldene Kugel ins Wasser fiel. Die Königstochter fing an zu weinen und weinte immer lauter und konnte sich gar nicht trösten. Da streckte ein Frosch seinen Kopf aus dem Wasser und sagte: "Sei still und Weine nicht ich kann wohl Rat schaffen; aber was gibst du mir, wenn ich dein Spielwerk wieder heraufhole?" - "Was du haben willst, lieber Frosch", sagte sie und der Frosch antwortete: "Wenn du mich lieb haben willst, und ich soll dein Geselle und Spielkamerad sein, an deinem Tischlein neben dir sitzen, von deinem goldenen Tellerlein essen, aus deinem Becherlein trinken, in deinem Bettlein schlafen wenn du mir das versprichst, so will ich hinunterspringen und dir die goldene Kugel wieder heraufholen." "Ach ja", sagte sie, "ich verspreche dir alles, was du willst, wenn du mir nur die Kugel wiederbringst." Und so weiter und so fort. Am Ende küsst sie den Frosch und er wird zum Prinzen. Kennen wir schon! Aber Disney erzählt uns, was wir noch nicht kennen: Tiana arbeitet als Kellnerin und träumt von ihrem eigenen Restaurant; ihre wohlhabende Freundin Lotte von einem schönen Prinzen, der sie zur Frau nimmt. Kein Wunder also, dass Lotte völlig aus dem Häuschen ist, als Prinz Naveen in die Stadt kommt. Sofort wird ein Ball ausgerichtet, aber für die Tiana verläuft der Abend nicht so gut. Auf dem Heimweg begegnet sie einem Frosch, der sie erwartungsvoll ansieht. "Was willst du? Vielleicht 'nen Kuss?", witzelt Tiana und traut ihren Ohren und Augen nicht, als der Frosch sagt "Ja, das wär nicht schlecht..." Aber bevor er ausreden kann, hat Tiana ihn schon vor Schreck an die Wand gepfeffert. Es stellt sich heraus, dass Naveen an den zwielichtigen Dr. Facilier geraten war, der ihn in einen Frosch verwandelte. Nur der Kuss einer Prinzessin kann ihn erlösen. Da er Tiana für eine Prinzessin hält, verspricht er ihr eine Belohnung und sie küsst ihn. Piff, paff, puff - etwas geht schief. Nun ist auch Tiana ein Frosch. Also machen die beiden sich auf, um den Fluch zu brechen. Dabei begegnen sie dem Trompete-spielenden Krokodil Louis und dem verstrahlten Glühwürmchen Ray. Dr. Facilier setzt derweil finstere Schattenmonster auf Naveen an, damit dieser seine Pläne nicht durchkreuzen kann. "Küss den Frosch" vollständig lesen Montag, 7. Dezember 2009Hero (Ying xiong)
"Jeder an seinem Platz und alle unter einem Himmel."
Damit fing alles an. Genauer, mit der Idee, Gregor die Flasche Pircher Waldhimbeergeist im Tausch gegen die Leinwand zu bringen. Und wie das halt so ist, man kommt ins Gespräch. Anlässlich zum Nikolaus, gab es eine echte Bendel-Parole. Und auf dieser stand eben jener Satz. Gregor erklärte mir, dass er aus dem Film "Hero" sei; einem asiatischen Martial-Art-Film, der die Einigung Chinas erzählt. Namenlos spricht beim (angehenden) Kaiser vor; er habe die drei gesuchten Attentäter Sky, Broken Sword und Flying Snow getötet. Diese hatten drei Jahre zuvor versucht, den Kaiser zu töten. Als Beweise bringt er deren Waffen (einen Speer und zwei Schwerter) mit. Der Kaiser ist erfreut und bittet Namenlos, ihm zu erzählen, wie er das geschafft hatte. Selbst 3000 seiner besten Männer hatten Sky, Flying Snow und Broken Sword nicht aufhalten können (darum darf sich niemand dem Kaiser auf mehr als 100 Schritt nähern). Und so beginnt Namenlos zu erzählen. Und für den Tod eines jeden der drei darf er sich dem Kaiser um weitere 30 Schritt nähern. In gradios komponierten und ausdrucksstarken Bildern erzählt der Film, wie vier Kämpfer versuchen, einen despotischen Kriegsherrn zu ermorden. Dabei ist er in verschiedene Episoden unterteilt (siehe Wikipedia). Namenlos' Geschichte wird mit Bildern untermalt. Als er endet, sagt der König jedoch: "Eine schöne Geschichte ohne Fehler. Aber ich glaube dir nicht. Ich glaube, es war so..." Nun erzählt der Kaiser, wie es sich seiner Meinung nach zugetragen hat. Namenlos gesteht, ebenfalls gekommen zu sein, um den Kaiser zu töten. Dann erzählt er die Wahrheit. Die Episoden sind durch die Farbe der Kleidung gekennzeichnet. Diese ist zuerst rot, dann blau und zuletzt weiß. Der Film hat etwas von einem Tanz, als wäre er ein Ballett. Man sollte sich also Zeit nehmen, diesen Film zu schauen. Es geht dabei weniger um Action und Unterhaltung, sondern vielmehr um eine Geschichte und anmutige, starke Bilder. Die beste Szene ist eindeutig der Kampf zwischen Moon und Flying Snow im laubbedeckten Hain (rote Episode). Imdb gibt dem Film eine starke 8,0, der ich mich auch anschließen würde (Punktabzug gibts dafür, dass es doch etwas langatmig ist.) Also, solltet ihr den Film in der Videothek sehen, mitnehmen! Trivia: Witziger Weise spielt Jet Li hier den Kämpfer Namenlos, der Chinas ersten Kaiser töten will. In "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" dagegen spielt er den Kaiser...
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