Montag, 22. Juni 2009CGI Activity Day: Wild Wild West
Acitvity Day müsste ich eigentlich zu Activity Weekend ausweiten.
Freitag: TC60 - große "Firmenparty" im Hotel Könighof/Bonn. Ich war mit im Orga-Team und bis 3h nachts auf den Beinen. Samstag: Reiten auf dem Stall Rommerskirchen "Am Lindchen" bei Mettmann. Sonntag: CGI Activity Day bei Dormagen. Auf dem Programm stand eine Art Firmenausflug mit Unterhaltung rund um den Wilden Westen. Dafür hatte Andys Brötchengeber das Kloster Knechtsteden (oder so) gemietet. Von weitem konnte ich schon das BBQ riechen und das Wetter spielte auch mit. Es gab Rodeo, T-Shirts für alle und eine Art Rallye. Es mussten im Team verschiedenste Spiele gespielt werden: von Gläser-Weitschubsen über Hufeisenwerfen bis zum Bogenschießen war alles dabei. Ich hatte mich schon euphorisch beim Bullenreiten angestellt, aber das gehörte nicht zur Western-Olympiade. Schade. Also ging es weiter. Hier am ersten Stand sollte mit einer Longierpeitsche eine Zeitung zerteilt werden. Klingt einfach, war es aber nicht. Die Schnur war zwar gerade so lang genug, aber die ungekonnte Handhabung verhinderte meist, dass man die Zeitung überhaupt traf. Weiter ging es Hufeisenwerfen und Darfwerfen (auf eine drehende Scheibe). Im Saloon mussten die Whiskeygläser über den Tresen geschubst werden und mussten in einem bestimmten Abschnitt landen - das gab Punkte. Man konnte sogar mit Kanonen auf Bisons schießen: mit 6cm großen Schaumgummibällen sollten aus der Druckluftkanone die Dosen abgeschossen werden. Das fanden die Kinder ganz toll, also ließen wir Ihnen den Vortritt. Anschließend ging es zur Jagd, klassisch mit Pfeil und Bogen. Der Standbetreuer gab ein paar Tipss und siehe da: 2 Pfeile trafen ins "Schwarze", einer etwas außerhalb und der letzte ging daneben. Nu will ich Bogeschießen machen....! Zu guter Letzt musste noch der Indianer mit einem Lasso gefangen werden und bei der Brandeisenrallye wurde ein Magnet-Brandzeichen blind der Kuh auf den Hintern gepappt. Ein Mitspieler durfte dabei Kommandos geben. Naja, alles in allem belegte unser Team den zweiten Platz - von hinten... Aber ist ja nicht so, dass wir schlecht waren - die anderen waren einfach besser. Anschließend startete ich noch einen Versuch beim Rodeo und war erfolgreich. So eigentlich hatte ich nicht das Gefühl, dass das schon überdurchschnittlich war, aber mich zu halten war defintiv überdurchschnittlich anstregend. Ich überlegte, ob ich abspringen soll, während die Anlage einen bockenden Bullen simulierte, entschied mich aber dagegen. Irgendwie schaffte ich es, mich am Seil festzuklammern und die Beine um den Hals zu wickeln. Dann irgendwann wurde es mir zu anstregend, der Bulle bockte immer wilder und meine Hände taten weh. Als ich ohnehin in Schieflage geriet, sprang ich ab. Die Leute waren wohl beeindruckt, nur ich fands mittelmäßig. Ich weiß aber nicht, wie lange ich mich gehalten habe. Inzwischen war es halb sechs, die Party war offiziell vorrüber und wir beide waren müde. Also machten wir uns auf den Heimweg. Mir tut übrigens immer noch der Hintern weh. Samstag, 20. Juni 2009Gullivers Reisen - fremd geritten
Andy nimmt ja nun auch regelmäßig Reitunterricht und zwar auf dem Reitstall "Am Lindchen" bei Mettmann. Damit ich mich nicht so langweile, hat er mir auch eine Abteilungsstunde gebucht. Das kam mir ganz recht, da ich diese Woche wegen der Arbeit aufs Reiten verzichten musste.
Nachdem ich Gulllivers Box ausfindig gemacht hatte, stellte ich fest: groooßes Pferd, das darin haust. Ist früher auch angeblich S gesprungen. Darum habe ich auch sehr verzeweifelt nach einem Halfter gesucht. Die ersten sieben, die ich in der Hand hatte, passten nicht. Zum Glück hatte ich meine Putzkiste dabei, wo auch das größenverstellbare Halfter drin ist.... Aufs letzte Loch eingestellt, passte es gerade so. Dass ich Gulliver von seinem halbvollen Futtertrog wegzerren wollte, kommentierte er mit missmutigem Ohrenanlegen, ließ es aber mit sich machen. Ein paar Leckerchen trösteten ihn dann doch. Beim Putzen musste ich mich ganz schön strecken, um ihm auch den Rücken zu schrubben. Ich würde sagen, er hat geschätzt knapp 1,80m Stockmaß. Zwei Fragen taten sich auf: Habe ich schon mal auf so einem großen Pferd gesessen? Und wie soll ich da rauf kommen?? Beim Anblick des Sattels war ich dann doch beeindruckt. Für meinen Geschmack war das ein äußerst feiner Dressursattel. Statt zum Stoßzügel griff ich zu den Dreickszügel. Die sind mir sympatischer. Tanja, die Reitlehrerin, erklärte mir noch: "Gulliver möchte sehr akkurat geritten werden. Nimm die Gerte mit, aber benutz sie dosiert." Ich habe diesen Ratschlag beherzigt und tatsächlich: sogar ein Antippen (und damit meine ich tippen!) quittierte Gulliver, als hätte ich ihm das Stöckchen einhändig mit voller Wucht über das Hinterteil gezogen. Veräppeln lässt der Gute sich auch nicht. Wenn man seiner Meinung nach nicht korrekt genug reitet, läuft er, wie er will. "Übergehen" kann man das auch nicht - im Gegenteil, dann wird's bloß schlimmer. Ein paar Dinge laufen hier generell anders: nach dem Galopp wurde ich aufgefordert, nach dem Durchparieren leicht zutraben. Bei uns ist das ziemlich verpöhnt, weil das Pferd dann ja wieder "auseinanderfällt". Auch soll ich im Schritt mit den Händen mitwippen. Würd ich ja - nur hat Gulliver einen so ruhigen Schritt, dass es kein "mitschwingen" sondern ein vorgetäuschtes Rudern wäre.... Nach der Stunde meinte Tanja: "Naja, eigentlich warst du hier falsch. Ich würde dir die Förderstunde empfehlen." Die kann man aber nur für einen ganzen Monat buchen und im Moment sei samstags nichts frei... Fee, die Reitstallbesitzerin, sah das anders. Beim Buchen der nächsten Stunde, bot sie mir Smastag um 10:15h an. Bei Erhalt der Quittung sah ich "Aufbaukurs". Geht doch.... ^^ Ich freu mich schon. Vielleicht kann ich ja wieder Gulliver reiten.... Montag, 1. Juni 2009Hitdorf, die soundsovielte....
Andreas und ich wollten Tauchen. da wir aber zeitlich nicht so flexibel waren und die Mobiltät bei mir ja eh so ein Problem ist (zumindest wenn ich Tauchausrüstung transportieren will), einigten wir uns auf Hitdorf. Wie immer.
Als wir dort ankamen, bekamen wir sogar einen Parkplatz in der ersten Reihe und mussten den Kram nicht so weit schleppen. Nachdem Andreas sich in seinen Anzug gekämpft hatte ("und dabei hab ich doch abgenommen!"), musste er ein paar Fotos von mir in kompletter Montur machen. Naja, wie Fotos von mir nun mal sind. Alle doof... Egal. Wir latschten also zum Wasser. 20°C an der Oberfläche. Sauber! Wir brauchen keine Handschuhe! Fehlentscheidung. Zum einen war das Wasser wahnsinnig trüb. Dafür konnten wir mini-winzig kleine Krebschen begutachten. Die waren so groß wie ein Stecknadelkopf und ruderten wie wild mit ihren Beinchen durchs Wasser. Der erste Fisch ließ auch nicht lange auf sich warten. Sogar ein Hecht, hurra! Gefühlt war der bestimmt 1,5m! Ich ärgerte mich umso mehr, dass meine UW"-Kamera noch nicht gekommen war... Wir verließen also das sichere, seichte Ufer und tauchten in die Weiten der zu groß geratenen Regenpfütze hinaus. Gott sei Dank hatte ich mir einen Oktopus gegriffen, an dem nicht nur ein Finimeter sondern auch ein Tiefenmesser in der Konsole ist. Ansonsten wäre ich sehr schnell abgesoffen. Das Wasser war so trüb, dass man kaum etwas sah. Geschätzt betrug die Sicht zwar 2-3m, aber dennoch waren Oben und Unten kaum zu unterscheiden - und Lichtstrahlen sind im Wasser keine verlässlichen Hilfsmittel... Ab 5m fiel die Temperatur wegen der Sprungschicht rapide ab. Von den 20° waren grade mal noch 11° übrig. Da kapitulierte auch Andreas, der sonst bei diesen Temperaturen keine Schwierigkeiten hat. Aber an den Händen war es einfach biestig kalt! Also gabs nur Flachwassertauchen. Das machte mir aber nach geschätzten zehn Minuten keinen Spaß mehr. Ich konnte trotz Lampe die Schwebteilchen kaum vom Grund unterscheiden und hatte stets die Befürchtung, gleich ungebremst in die Böschung zu rauschen. Die Lampe schaltete ich irgendwann ab. De facto war sie überflüssig. Nach 22min unter Wasser tauchten wir auf und machten eine Oberflächenpause. Wir trieben mit voll aufgeblasenen Westen mitten auf dem See und tratschten. In erster Linie versuchten wir aber die Anzeige des Tauchcomputers zu entschlüsseln. Zählte der jetzt die Pausenzeit oder nicht? Egal! Also ging's nach gefühlten 10min+ wieder nach unten. Mittels meinem natürlichen Orientierungssinn versuchte ich die Einstiegsstelle anzupeilen. Nach weiteren fünfzehn Minuten tauchten wir wieder auf und ich stellte fest, ich hatte gut gezielt. Andreas war nicht so gut. Ihm war ein wenig schwummrig. Das lag vermutlich daran, dass er ohne Kopfhaube "unterwegs" war. Also, fürs nächste Mal doch die Handschuhe anziehen und Kopfhaube einpacken. Wir zogen uns um, packten zusammen und machten uns auf den Weg zurück nach Köln. Dort wartete Andreas Freundin. Als wir dort ankamen, berichteten wir natürlich von unserer Hechtsichtung. Nachdem wir ihr also von unserem Abenteuer erzählt hatten, fiel mir auf: "Du, haben Hechte nicht 'ne spitze Schnauze? Unserer war eher breitmäulig. Ich glaube, unser 'Hecht' war ein gewöhnlicher Karpfen oder so. In jedem Fall Vegetarier... Ach, langweilig..." Ich muss nicht erwähnen, dass er Fisch direkt mal einen Meter zusammenschrumpfte. Beim nächsten Mal wollen wir auf jeden Falll mal einen anderen See erkunden. Nach 19x Hitdorfer See wirds langsam langweilig.... Freitag, 22. Mai 2009Murphys Law - mal wieder...
Corsafahren war heut nicht. Papa wollte das Auto polieren. Gut, nehm ich halt die A-Klasse um zum Reiten zu kommen. Beschissene Idee...
Auf dem Hinweg hatte ich mal wieder meine Weltuntergangsvision: Pferd springt in Auto, Paps ist stinksauer... Auf dem Hof angekommen habe ich brav unter den Bäumen geparkt und bin in den Stall gegangen. Gemeinsam mit Sandra suchte ich den Hof nach Landstolz ab. Unterwegs kamen wir am Platz vorbei, wo eine Frau gerade auf ihr Pferd aufstieg. Zu Sandra sagte ich noch: "Dem Gaul trau ich nicht mehr, seit der sich hier mit dem Edgar hingelegt hat." 15min später wollte ich in die Halle und losreiten. Ich bog um die Ecke und wollte nur meine Kappe holen. Ich sah auf, weil ich nervöses Getrappel hörte. Es war das Pferd, das ich zuvor auf dem Platz gesehen hatte. Und von da an spielte sich alles in Zeitlupe ab. Ich sah noch wie das große Pferd zwei Schritte rückwärts machte, sich mit dem Hintern gegen ein Auto lehnte. Papas Auto... Pratz! Das war die Heckscheibe. Nein, bitte nicht... Warum immer ich? Punkt 1: keine Panik, Papa killt mich sowieso. Punkt 2: was ist am Auto kaputt, was am Pferd? Punkt 3: warum hat das Miestvieh nicht die freie Parklücke weiter rechts genommen? Und natürlich hatte ich mein Handy nicht dabei. Der Akku war ja leer... Sabine lieh mir ihr Handy: "Mama, ich habe eine Krise..." Freude... Egal, die Reiterin und eine andere Frau kehrten bereits die Scherben ein, während ich telefonierte. Das Pferd sah derweil ganz unschuldig drein: "War ich das etwa?" Ich warf ihm einige durchbohrende Blicke zu, versah ihn mit sämtlichen Verwünschung und malte mir aus, dem Dreckskerl persönlich den Hals umzudrehen. Dann ging ich erst mal reiten und raunte meinem Reitschwein zu: "Hör zu, Pony, du hast die Arschkarte. Ich bin jetzt schlecht gelaunt. Wenn du meinst mich zu verarschen, mach ich persönlich Salami aus dir." Wenigstens das schien zu wirken... Danach ließ ich mir Adresse und Telefonnummer der Reiterin und Besitzerin geben. Zuhause war nicht mehr ganz so dicke Luft, aber Papas Halsschlagader war noch immer geschwollen und der Blutdruck sicherlich immer noch über dem zulässigen Höchstwert. Morgen bringe ich das Auto in die Werkstatt und ruf die Versicherung an. Narf!! Warum passiert sowas immer mir? Montag, 18. Mai 2009Requiem for a Dream
Jared Leto hat anscheinend einen Hang zu drogenzerstörten Charaktären: als Vitali Orlov in Lord of War bleibt er auf Kokain kleben, als Harry Goldfarb am Heroin.
Eigentlich träumen die vier Hauptcharaktäre in Requiem for a dream von einem besseren Leben. Sara wünscht sich, nicht mehr so einsam zu sein. Harry will für immer mit Marion zusammen leben. Die entstammt zwar aus gutem Hause, vermisst aber die elterliche Liebe und würde gerne Mode entwerfen. Tyrone lebt einfach in den Tag hinein. Wären da nicht diese verdammten Drogen, an denen schließlich alle vier scheitern. Der Film erzählt zwar etwas langatmig, aber doch sehr erschreckend die Geschichte davon, dass wir alle doch eigentlich schön und beliebt sein wollen. Harry besucht seine Mutter Sara nur, um ihr den Fernseher abzuziehen, den er dann beim Pfandleiher versetzt. Von dem Geld kauft er sich dann Heroin. Seine Mutter geht am nächsten Tag los und kauft ihren Fernseher wieder zurück. Sie fragt sich nicht wirklich, wofür ihr Sohn das Geld braucht. So lange sie ihre Serie gucken kann, ist sie glücklich. Eines Tages bekommt sie einen Brief. Sie wurde ausgwählt um bei eben dieser TV-Show mitzumachen. Sara beschließt, ihr rotes Kleid anzuziehen. Da sie in all den Jahren nun aber zugenommen hat, muss eine Diät her. Die Ei-Grapefuit-Diät bringt nur langsamen Erfolg, also lässt sie sich von einem Arzt Diätpillen verschreiben. Was sie nicht weiß, die lustigen Pillen sind nichts anderes als Speed... Harry und sein Kumpel Tyrone entwickeln derweil einen Plan. Sie kaufen gutes Heroin, strecken es und verkaufen es weiter. Der Sommer ist gerettet. Es ist nun bald Winter. Sara passt inzwischen wieder in ihr Kleid, obwohl sie nun immer zwei Tabletten auf einmal nimmt um deren Wirkung zu spüren. Sie wird langsam unruhig, weil sie immer noch nicht weiß, wann genau sie im Fernsehen auftreten soll. Nach dem Mord an dem Dealer, bei dem Harry und Tyrone ihr Heroin kaufen, bricht der Markt ein. Die beiden und Harrys Freundin Marion müssen Durststrecken in Kauf nehmen. Marion soll einen Bekannten um Geld bitten, damit die beiden die gestiegenen Drogenpreise bezahlen können. Aber Marion weiß ganz genau, ohne gewisse Gefälligkeiten wird sie das Geld nicht bekommen. Zu allem Überfluss ist Harrys Arm von den ganzen Injektionen furchtbar entzündet, aber er fixt lieber weiter als zu einem Arzt zu gehen... Bei IMDB hat der Film eine 8,5. Die hat er mit Sicherheit verdient. Der Inhalt der Handlung ist ergreifend, Schnitt, Regie und die Schauspielleistungen sind sehr überzeugend. Allerdings schleppt sich die Geschichte daher wie Harry am Ende des Films im Fieberwahn. Daher gibts von mir nur eine 7,0. Offizielle Homepage zum Film Filmtrailer on youtube Sonntag, 17. Mai 2009Star Trek XI
Ein Comeback mal anders. Statt einem Sequel gibt es ein Prequel.
Die Kurzzusammenfassung davon lautet: Star Trek mal anders. Nachdem George Kirk die Schiffsbesatzung rettete, indem er nach eroflgreicher Evakuierung das Schiff in das übermächtge, angreifende Schiff steuerte, wächst James T. also ohne Vater auf. Wenn er nicht gerade anderer Leute Autos schrottet, prügelt er sich gern. Die Sternenflotte findet er verdammt doof. Und dann taucht Captain Christopher Pike auf. Wer Trekki ist, hat den Namen schon mal gehört. Dem Massenpublikum kann's egal sein. Kirk geht also doch zur Sternenflotte und bescheißt erst mal beim Kubayashi Maru-Test. Spock findet das nicht witzig, immerhin hat er den Test programmiert... Die beiden mögen sich also schon mal gar nicht, dafür ist Kirk sich mit McCoy ziemlich dicke. Der flüchtete nach seiner Scheidung in den Weltraum, da seine "Frau den ganzen scheiß Planeten bekommen hat". Alles ist vertraut und trotzdem irgendwie anders. Liegt vielleicht daran, dass Nero (Eric Bana) die Zeit verändert hat. Nero ist ein Romulaner aus der Zukunft, der die Zerstörung seiner Welt mitansehen musste. Also reist er in die Vergangenheit (begegnete dabei dem Schiff mit Kirks Vater und zerstörte es) und rächt sich. Klingt nicht logisch, ist es auch nicht. Manche Handlungslöcher lassen sich durch den veränderten Zeitstrang erklären, aber nun mal eben nicht alle (wo ist Spocks Halbbruder Sybock abgeblieben?). Da bringt es auch nichts, dass Spocks zukünftiges und eigentliches Ego (wenn auch von Leonard Nemoy gespielt) auftaucht. Er kann auch nicht verhindern, dass Nero seine Heimatwelt Vulcan zerstört. Die Erde soll als nächstes dran glauben, aber Kirk und Sulu springen mal eben mit dem Fallschirm aus dem Weltraum ab und verhindern das fürs erste - obwohl der Dritte im Bunde, der die Sprengladungen hatte, ungebremst auf dem Erdboden aufgeschlagen ist... Den jungen Spock (Zachary Quinto) fand ich ganz und gar nicht logisch, eher permanent schlecht gelaunt. Der junge Kirk, gespielt von Chris Pine, kann zwar manchmal genauso gucken wie William Shatner, überzeugte mich aber auch nicht wirklich. Das könnte aber daran gelegen haben, dass mich der Film einfach nicht überzeugte. Es roch schwer nach "Unsere Autoren hatten keinen Bock, sich ins Star Trek-Universum einzuarbeiten und um etwaige Fehler zu erklären, haben wir die alternative Zeitlinie erfunden". Vielleicht ist Scotty deshalb zu einer schlechte-Witze-Kanone verkommen...? Einzig und allein Karl Urban als Leonard "Pille" McCoy konnte mich überzeugen. Der Film war eindutig auf die Massen ausgelegt, was eine vorzeigbare IMBD-Bewertung auch bestätigt. Von mir gibts aber nur ne 6,0-6,5.... Dienstag, 5. Mai 2009X-Men Origins: Wolverine
"Na, kommst du mit ins Kino?"
"Was guckst du denn?" "Wolverine?" "Was?" "Du hast X-Men nicht geguckt, oder?" "Ähh, nein." "Dann vergiss es." Tja, Pech gehabt. Dann eben nur Popcornkino für mich. "X-Men Origins: Wolverine" beleuchtet Logan's Vergangenheit: was es mit dem Adamantium-Skelett auf sich hat, der Amnesie und wo Logan eigentlich herkommt. 1845 wird sein Vater vom randalierenden Nachbarn erschossen. Der damals (schätzungsweise) erst 10jährige James ersticht den Mörder mit seinen drei Spießen aus Knochen (das Messer-Upgrade kommt erst später) und flüchtet mit Victor Creed, dem Sohn des Erstochenen. Auch Victor verfügt über übermenschliche Kräfte. Wie auch Logan altert er nicht, seine Verletzungen heilen in kürzester Zeit und er ist besonders stark. Die beiden haben an allen Kriegen seit dieser Zeit teilgenommen: die beiden Weltkriege (inklusive Landung in der Normandie), Vietnam. In Vietnam gerät Victor außer Kontrolle. Er ermordet seinen vorgesetzten Offizier und beim Versuch, ihn zu beruhigen, landet Logan mit ihm vor einem Erschießungskommando. "Weck mich, wenn's vorbei ist.", kommentiert Victor trocken und Logan rollt genervt die Augen, als die Soldaten abdrücken. Da sie nicht gestorben sind, sitzen sie nun in einer Arrestzelle. Striker taucht auf und rekrutiert sie für geheime Einsätze. Gemeinsam mit anderen Mutanten absolvieren sie zweifelhafte Missionen und Logan kann es nicht mehr leugnen, dass Victor eine mordlustige Bestie ist. Also verlässt er die Truppe. Großer Fehler. Striker verfolgt seine eigenen Ziele und hat keine Skrupel, Victor und Logan gegeneinander auszuspielen, auch bedient er sich dabei Logan's Freundin Kayla um ihn aus der Reserve zu locken. Schließlich willigt Logan ein, sich dem schmerzhaften Adamantium-Experiment zu unterziehen. Und wie das halt so geht: im Angesicht des Triumphs lässt Striker sich dazu hinreißen, einer Assistentin seine Pläne zu offenbaren - nicht ahnend, dass Logan ihn bestens hören kann, obwohl er noch im Wasserbecken liegt. Natürlich türmt die frisch gebackene Waffe X - völlig nackt, sei hier erwähnt - und schwört, Striker und Gefolge zu töten.... Trailer 1 on youtube Trailer 2 on youtube Mein Fazit: Es gibt bessere, aber auch schlechtere Filme. So gut wie der erste Teil der X-Men-Reihe ist er nicht, aber er ist in jedem Fall besser als Teil 2 und 3. Es gibt nette Sprüche, auf die Details wurde viel Wert gelegt. Dennoch gibt es ein paar oberflächliche handwerkliche Fehler und es hätte gereicht, wenn Kayla einmal stirbt. Das wäre auch der Handlung zu Gute gekommen. So dümpelt nicht nur Logan am Ende ziellos her, auch der Film tut es. Das Ruder wird zu oft herum gerissen, Rache und Vergebung wechseln sich ab wie Sonne und Regen im April. Bei mir kam das nicht gut an. Aber es war ein witziger, unterhaltsamer Film für einen sonst langweiligen Abend. 6,5-7 IMDB-Punkte gibt's dafür von mir. Montag, 4. Mai 2009Inspired by Failblog
Marcel machte mich morgens noch auf Failblog aufmerksam und eben an der U-Bahn begegnet mir das.
Klarer Fall von FAIL. Sonntag, 26. April 2009Ratte goes Waldgeist
Nach einigem Hin und Her war klar: wir fahren zum Waldgeist nach Taunusstein. Tina war so nett, uns mitzunehmen. "Ich kenn' doch da keinen.", grummelte Andy, aber das sollte bereits beim Treffpunkt widerlegt werden. Ein anderer Mitfahrer war Dirk, den Andy noch aus seiner aktiven Zeit bei Portey kannte. (Damals, als man noch feierte, es nur um elektronische Musik und Streethockey ging - lange her also.
1 Stunde 28 Minuten sagte der Routenplaner, als rechneten wir noch 15 Minuten für die Anstandspünktlichkeit oben drauf. Nur konnte niemand ahnen, dass Tina ihren armen, kleinen, voll besetzten KIA mit Gaspedal am Bodenblech über die Westerwald-Autobahn prügelte. Wir bogen zwar irgendwo falsch ab, kamen aber doch ans Ziel. Pünktlich. Aber wir mussten sogar noch warten, bis die Gäste vor uns aus dem Lokal geworfen wurden. Dennoch erstürmten wir rechtzeitig um 20:12h das XXXXXL-Restaurant "Waldgeist". Wir bekamen einen gemütlich Tisch am Rande, ich setzte mich zu Sacha. Immerhin wollten wir den Monster-Caipirinha zusammen leeren. Aber aus dem Plan wurde doch nichts: ich musste ja noch fahren und Sascha hatte noch genug Alkohol vom Vortag... Egal. Wir studierten eingehend die Karte und ich rang mich schließlich zum Bombay Schnitzel durch, aber das kleine. Nun muss man wissen, dass "klein" hier sehr realtiv ist. Allein die Vorspeise hat für 2-3 gereicht (Andy und Dirk teilten sich einen Teller frittierter Tintenfischringe.) Mein Schnitzel war immer noch doppelt so groß wie ein normales Wiener. Tinas Currywurst war auch weitaus mehr als 50cm lang, Saschas 600g Rumpsteak sah eher aus wie der Fleischbrocken in der Metzger-Theke, ehe die Verkäuferin mit schriller Stimme fragt: "Wie viel davon hätten's denn gern?" Andy hatte die "middle size" gewählt, 400g. Trotzdem war das gute Stück nach 45 Minuten im Ofen innen besten falls angegart, Saschas muss innen noch roh gewesen sein. Sogar er fand das grenzwertig. Ich konzentrierte mich auf meine Pommes und die göttliche Currysoße. Das Schnitzel würde ich eh nicht schaffen. Auch nicht, wenn ich keinen "Beilagensalat" von der Größe eines normalen "kleinen Salattellers" bestellt hätte. (Den kann ich allerdings nicht empfehlen. Mir hat außer dem Kartoffelsalat kein Dressing/Salat wirklich geschmackt. Daher blieb von dem Grünfutter fast alles übrig.) Anonsten ist die Küche top! Ich kämpfte mich also durch knapp das halbe "1/4 Schwein"-Schnitzel mit gelber, rahmiger Soße - und kapitulierte knapp vor der Hälfte. Babs hielt an ihrem Vorsatz fest, ihre Wurst ganz zu essen. Das gelang ihr auch. Allerdings sah sie dann danach aus, als habe sie das Bedürfnis, sich das Essen noch mal durch den Kopf gehen zu lassen. (Aber sie konnte das erfolgreich verhindern.) "Ratte goes Waldgeist" vollständig lesen Dienstag, 21. April 2009Hannover Messe 2009
Sonntagabend von Düsseldorf mit dem ICE nach Sarstedt. Hat alles geklappt soweit. Super, Bahn. Auch das Hotel war recht einfach zu finden. Nur ich nicht auf der Gästeliste. Nach einigem Hin und Her und ein paar Telefonaten war dann aber alle geklärt und ich kontne das Zimmer 2104 beziehen. Ich war begeistert: sauber, funktional, kein enger Schlafsarg und sogar mit Schneuskram. Ich warf mich gemütlich in die Kissen und schlief ein.
6150 Aussteller aus 61 Ländern. Wer schon mal auf dem Messegelände Hannover war, weiß, wie groß es dort ist. In den hintersten Ecken meines Hirn meldete sich also die Info "Der Stand ist in Halle 22, A38." Aber zu allererst einmal musste ich rein kommen... Thosten hatte gesagt "Spätestens 8h.", also war ich um halb acht dort. Nur war mein Ticket erst ab 9h gültig. Aber der Supervisor war äußerst zuvorkommend: "Lassen Sie das Ticket hier. Wir entwerten es um 9h für Sie. Wenn Sie es für die Rückfahrt oder ähnliches brauchen, können Sie es heute Abend hier abholen." Wie gut, dass ich meinen Mitarbeiterausweis vom Institut dabei hatte... Mit "Stadtplan" orientierte ich mich auf dem Messegelände. Manchens kam mir noch von der Expo bekannt vor, aber eigentlich erinner ich mich an den Tag vor fast zehn Jahren gar nicht mehr. Nach mindestens fünf Minuten zu Fuß erreichte ich die Halle und fand den Stand auch recht schnell. Der Wachmann war ziemlich erstaunt, dass schon jemand da war. Ihm war gesagt worden "so gegen halb neun". Na großartig. Aber mal ehrlich, hatte ich was anderes erwartet? Also plauschten wir noch eine Weile. Zuerst trudelte jemand vom IFF ein, später dann Herr Frings, der dem Wachmann seinen Stundenzettel unterschrieb. Ziemlich pünktlich trudelten die ersten Besucher ein, aber für mich gab es anfangs nichts zu tun. All die Erwachsenen und Geschäftsleute interessierten sich nicht sonderlich für unser "Spielzeug". Als dann die ersten Kinder aufkreuzten, war der Stand schnell voll. "Ist das Lego?", wollten die Kleinen wissen. Ich nickte: "Ja, das sind Lego-Roboter." Irgendwann kamen auch die Eltern dazu: "Was machen Sie denn damit? Was kostet so was? Wo bekomm ich das her?"... Na also, läuft doch. Ich beantwortete die Fragen und nachdem der kleine Trupp weiterzog, war auch mal wieder etwas Ruhe. Die Leute kommen so eigentzlich nämlich nur, wenn schon Leute da stehen und staunen. getreu dem Motto "Da muss was interessantes sein." Hier und da half ich dann bei den VolksBot-Exponanten aus, nagelte ein paar Interessenten so lange fest, bis Herr Frings sein Kundengespräch beendet hatte und drückte ihm schon die nächsten aufs Auge. Mir gegenüber war ein 6-Achsen-Roboterarm mit Greifer, der mit einer Kamera und einem Rechenalgorithmus den Zauberwürfel lösen konnte. Zuerst drehte er den Würfel auf alle sechs Seiten, damit die Kamera davon ein Bild machen konnte. Der Computer berechnete anschließend mit dem Algorithmus die Lösung. Und schon find der Handlinger an zu arbeiten. Ich fand dieses Exponat sehr beeindruckend, obwohl die Technik dahinter gar nicht mal so neuartig ist. "Hannover Messe 2009" vollständig lesen Sonntag, 19. April 2009Crank 2: High Voltage
Romantischer Kinoabend zu zweit mit 'nem halben Liter Mezzo Mix, Nachos und Salsa im CineStar Lörrick (oder Heerdt): Crank 2. Mit Jason Statham, der Typ "der so aussieht die dieser Fahrer aus dem Film, der Transporter oder so" (Filmzitat). Wie auch im ersten Teil kann man über den Humor streiten, aber ich finde ihn großartig. Alleine schon der Anfang: im Stil eines 2D-Computerspiels von 1992 sieht man Chev und Ricci aus dem Hubschrauber fallen, daneben den Titel und die Filmcredits.
"Crank 2: High Voltage" vollständig lesen Donnerstag, 16. April 2009Mein erstes Mal: Sneak Preview
Mit viel Eile wollten wir ins Kino. Die Bahn fuhr ohne uns. Auch gut, nahmen wir die nächste. Da der Film schon angefangen hatte, hatte ich keinen Plan, wie er hieß. "Trauzeuge gesucht" erfuhr ich im Nachhinein. Also, wie war es denn nun?
Peter Klaven ist der Prototyp eines tollen Verlobten: er ist ehrlich, treu und er versteht die Frauen. Sieht man daran, dass er keinen besten Freund hat. Auf der Arbeit schnackt er mit den Kolleginern, wie Frauen das sonst nur unter sich tun. Überdies versucht er verzweifelt, die Villa von Lou Ferrigno loszukriegen (der spielte in den 80ern "unglaublichen Hulk"). Sein schleimiger Kollege bietet an, ihm zu helfen - natürlich will er dafür die Hälfte der Provision. Derweil versuchen Peters schwuler Bruder und seine Mutter ihm einen besten Freund bei diversen Männerdates zu vermitteln, damit er bei seiner Hochzeit nicht ohne Trauzeuge dasteht. Bei der Hausbesichtigung begegnet Peter dem etwas seltsamen Sydney Fife. Sydney ist eigentlich nur da, um sich den Bauch mit den kostenlosen Häppchen vollzuschlagen und reiche Frauen für einsame (dann zweisame) Nächte kennenzulernen. Wenn Peters Verlobte Zoe dann mit ihren Freundinnen rumhängt, trifft Peter sich mit Sydney und lernt dabei, seine verstockte Art loszuwerden. Nach und nach gerät das eigentliche Leben von Peter und Zoe durcheinander. Sonntags gucken sie eben nicht mehr HBO sondern Peter schleift Zoe zu einem Rush-Konzert, wo er mit Sydney ordentlich abrockt. Schon ist die Angebete eingeschnappt. Es kommt was ist solchen Filmen immer kommt: die Frau zieht zu ihrer besten Freundin und die Hochzeit steht vorerst vor dem Aus. Aber am Ende lernen wir: Ein bester Freund rettet auch deine Beziehung und wahre Liebe gibt's eh nur unter Männern... Habe ich schon erwähnt, dass die ganzen Peinlichkeiten und Fettnäpfchen, die Peter dank seiner Unsicherheit zielsicher trifft, den Film nicht besser machen? Ich glaube, das war neben Watchmen der schlechteste Film, den ich je ertragen musste. Von mir gibts dafür 2 IMDB-Punkte. (Es war schon herrlich, wie Zoes Freundin Hailey Sydney bei einem Doppeldate den Golfball gegens Schienbein zimmert... Sonntag, 12. April 2009Modern times
Thought I was used to have friends
may be I expect to much from people, from a world which doesn't care Doubting myself may be I am too selfish haven't called for weeks nor did they So again I waste my time all alone at home too much internet too less learning Days like that depressing questioning all the sense - oh, just go and fuck yourself Montag, 6. April 2009Anlassen 2009
Und da sind wir wieder dabei. Aber erst mal frühstücken. Dazu hatten uns Nina und Ingo zu sich nach Hause eingeladen. Dabei entwickelten wir erst mal einen Plan, denn ich war in Sankt Augustin, mein schwarzes Motorrad in Kirchdaun und Andy wollte ja ohnehin auch fahren. Garvin und Emba ließen sich leider nicht überreden (aber bei dem diesigen Wetter von Köln bis in die Eifel zu fahren, erachte ich auch zweifelhaft.) Dafür verabredeten wir uns mit Flo und Svenja.
Andy sollte also den Tourguide für die beiden mimen: von Sankt Augustin aus am Fraunhofer-Campus vorbei nach Vinxel und von dort nach Königswinter und auf die B42. Klingt einfach, oder? Ich wollte derweil mit dem Zug nach Hause fahren. Mit zwei Dingen hatte ich bei der weiteren Planung nicht gerechnet. 1. dass die drei so lange brauchen würden (ich war über eine halbe Stunde vor ihnen in Kirchdaun) und 2. dass die Ortsdurchfahrt Ramersbach mal wieder gesperrt war. (Dafür ist da jetzt Straße und kein Asfalt-Lochfraß mehr. Von Kirchdaun aus steuerten wir also Ramersbach an. Da uns jede Menge Autos und Motorräder entgegen kamen, ging ich davon aus, dass es irgendeinen Weg an der Sperrung vorbei gab. Als wir dann aber schon in Ramersbach ankamen, kamen uns die beiden Jungs mit ihren Rennflitschen entgegen, die uns einige Kilometer zuvor überholt hatten. Umdrehen? - Ich hatte sooo keine Lust dadrauf... Eine Autofahrerein erklärte uns dann den Schleichweg um die Baustelle herum. Also, rein ins Dorf, Paddel raus und im Schritttempo über den Feldweg. Dieser war gottseidank trocken und mit etwas Kies bestreut. Kies rutscht zwar, aber er ist immer noch besser als Reifenspuren von einem Traktor. Und dann waren wir auch schon wieder auf der Straße. Ich "liebe" diesen Streckenabschnitt von Ramersbach nach Hannebach... Ich glaube, die Begeisterung sprang mir aus den Augen. Das Schneckentempo, dass ich vorlegte, sprach für sich. Bei Kempenich begaben wir uns dann auf die wohlbekannte B412. Für Motorradfahrer nicht gerade der Traum von Eifelstrecke, aber es brachte uns ans Ziel. Wie für die Eifel an einem Wochenende üblich, hätte man die linke Hand gar nicht mehr an den Lenker nehmen brauchen. "Anlassen 2009" vollständig lesen Dienstag, 31. März 2009Satz heiße Ohren
Semesteranfang. Alles anders, alles neu... Na ja, eigentlich nicht.
Gestern war so ein Tag, wo man viel und gerne was zu tun hat. Um 11h gab es eine Einführungsveranstaltung ins Semester, anschließend war ich meiner Schwester essen. Wir wollten nach Köln, nach einer neuen Brille für mich gucken. Wie gut, dass der Optiker eine Filiale gleich im Kölner Hauptbahnhof hat. Die Optikerin hat sich gut uns um uns gekümmert, war aber nicht aufdringlich und hat uns auch mal alleine schauen lassen. Die beiden haben dann also eine Brille für mich ausgesucht. Ich finde das Modell zwar nicht schlecht, aber für mich vielleicht etwas auffällig. Ich kann sie heute abholen und Probe tragen. Wenn sie mir nicht gefällt oder ich damit nicht zurecht komme, bring ich sie zurück. Anschließend sind wir noch durch Bonn geirrt. Zuerst meine DVD bei der Post abholen, dann musste meine Schwester noch was erledigen, anschließend waren wir auf der Suche nach einer Örtlichkeit, wo ich mir Ohrlöcher stechen lassen konnte. Da bin ich ja seit Wochen (eigentlich Monaten) schon dran, aber man kommt zu nix. Beim fünften Juwelier hörten wir dann statt "Machen wir nicht." oder "Kollegin ist erst ab .... wieder da." endlich ein "Klar. Machen wir. Jetzt sofort? In Ordnung." Also suchte ich mir die Stecker aus und die Frau flitzte los, um alles zusammen zu suchen. (Ich war gedanklich jetzt schon am jammern.) Ein paar Minuten später saß ich auch schon da, musste still halten und es machte "Pft". Tut ganz schön weh so was. Aber hilft ja nix. Blöd war nur, dass der Splint vom Stecker an dem Stechdingens hängen blieb. Das tat dann was weh, also, was mehr als ohnehin schon. Dann war das zweite Ohr dran. Meine Schwester musste lachen: "Schöne rote Ohren hast du. Tut's denn weh?" "Natürlich. Sonst wären die Ohren ja nicht rot.", sagte ich und bezahlte. Dann trennten sich unsere Wege. Sie musste noch jemanden abholen (kam natürlich zu spät, was die kleine Schwester aber wohlwollend und dankend zur Kenntnis genommen hat), ich ging zum Bahnhof. Ich hätte ich am Berta-von-Suttner-Platz einsteigen können, das wäre gleich weit zu laufen gewesen, aber ich hatte noch einen Plan. Und zwar tröstete ich mich noch mit einem Schokocrêpes. Die S-Bahn erwischte ich noch gerade so... In 5-6 Wochen kann ich mir dann richtige Ohrringe anziehen. Dann wollen wir hoffen, dass mir die Ohrläppchen bis dahin nicht abgefault sind. ^^
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